VOR EUROPASTART: NISSAN VERBESSERT GT-R
UPDATE FÜR DEN SUPERSPORTWAGEN
• Leistungssteigerung auf 485 PS
• Einstiegspreis ab 81.800 Euro
• Europaweit bereits 2.500 Bestellungen

Ein Jahr nach dem japanischen Verkaufsstart des GT-R beginnt Nissan jetzt im Werk Tochigi mit der Fertigung des Supersportwagens nach europäischer Spezifikation. Als Folge der Nissan-Kaizen-Philosophie der ständigen Verbesserung fließt ein Bündel kleiner, aber wirkungsvoller Verbesserungsmaßnahmen in die laufende Produktion mit ein. Auch die ersten deutschen GT-R-Kunden werden in den Genuss dieser Optimierungen kommen.

Beispielsweise werden dem 3,8-Liter-Bi-Turbomotor fünf PS mehr eingehaucht, so dass der kraftvolle V6 jetzt 485 PS leistet. Das maximale Drehmoment beträgt weiterhin 588 Nm. Standardmäßig ausgeliefert wird der GT-R in Europa auf Dunlop SP Sport 600 DSST Reifen. Die Pneus wurden speziell für den Nissan-Supersportler entwickelt und versprechen maximalen Grip und große Beständigkeit. Ihr Potenzial bewiesen die Dunlop-Reifen beim „Time-Attack" auf der Nürburgring-Nordschleife. Der GT-R umrundete den legendären Kurs in der Eifel dabei in einer fabelhaften Zeit von 7 Minuten und 29 Sekunden.

Eine weitere Neuerung betrifft die Felgen. Während die GT-R-Standard- und Premium-Edition auf neuen dunkelgrauen Rays-Alufelgen im Siebenspeichendesign ausgeliefert werden, erhält die Black-Edition die Felgen im selben Design, allerdings - wie sollte es anders sein - in Schwarz. Als zusätzliche Option können GT-R-Kunden künftig als Außenfarbe das neue Brilliant White wählen, ein auffällig sattes Weiß. Im Zuge der Modifikationen wurde auch der Einstiegspreis angepasst. Ab sofort ist der GT-R zum Preis ab 81.800 Euro (inklusive Mehrwertsteuerung und Überführungskosten) bestellbar.

In Europa sind bereits 2.500 Bestellungen für den GT-R eingegangen. Die ersten Exemplare des Supersportwagens mit europäischen Spezifikationen werden ab April 2009 über ein Netz spezialisierter Händler, die Nissan High Performance Center, ausgeliefert.
US-MAGAZIN „AUTOMOBILE" ZEICHNET NISSAN SUPERSPORTWAGEN AUS
GT-R ZUM AUTO DES JAHRES GEWÄHLT
• Chefredakteur Jennings: „Jetzt wissen wir, was uns gefehlt hat"
• Preisverleihung am 19. November auf der LA Auto Show
• Deutscher Marktstart im März/April 2009

Ehrentitel aus den USA: Der Nissan GT-R hat die Auszeichnung „Automobile of the Year" des beliebten US-Fachmagazins „Automobile" erhalten. Der neue Supersportwagen, der 2009 auch nach Deutschland kommt, sicherte sich damit einen der insgesamt vier Preise, die das Magazin alljährlich vergibt - die weiteren Kategorien sind „Man of the Year",
„Design of the Year" und „Technology of the Year".

In der offiziellen Mitteilung der Redaktion begründet Jean Jennings, Geschäftsführer und Chefredakteur des Magazins, die Wahl: „Über Jahrzehnte verzichtete Nissan auf einen Export des GT-R in die USA. Erst jetzt wissen wir, was uns gefehlt hat. Endlich hat man uns auch zur Party eingeladen. Was wir am GT-R am meisten schätzen, ist seine Kompromisslosigkeit. Es gibt ihn aus einem einzigen Grund: schnell zu sein - und das ist er."

Die offizielle „Automobile"-Preisverleihung findet am 19. November 2008 anlässlich der Los Angeles Auto Show statt.
NISSAN GT-R GREIFT NACH DEM TITEL

• Motoyama/Treluyer gehen mit 14 Punkten Vorsprung ins Finale
• Nach Pole position folgte in Autopolis der dritte Saisonsieg
• Ein Nissan 350Z gewinnt zum zweiten Mal die GT300-Klasse

Nach dem sechsten Sieg eines Nissan GT-R im achten Rennen der Saison stehen Satoshi Motoyama und Benoit Treluyer kurz vor dem Gewinn der japanischen Super-GT-Meisterschaft. Auf dem Kurs von Autopolis kamen die Piloten des Xanavi NISMO-GT-R zu ihrem dritten Saisonerfolg und holten dank Pole position und schnellster Rennrunde die maximal mögliche Punktausbeute von 24 Zählern. Vor dem Finale am 9. November in Fuji liegen sie 14 Punkte vor der Honda-Paarung Michigami/Kogure.

Traumwochenende für den Nissan mit Startnummer 23 - eher ein Wochenende zum Vergessen für den Schwesterwagen mit Nummer 22. Im Qualifying hatte Michael Krumm noch mit der schnellsten Runde geglänzt - doch weil die Kommissare beim Nachmessen einen zu großen Heckspoiler bemängelten, wurde der Deutschen ans Ende des Feldes strafversetzt. Im Mittelabschnitt holte Krumm - der sich für eine Zweistopp-Strategie entschieden hatte - extrem auf und fuhr zeitweise sogar an zweiter Stelle. Nach dem zweiten Halt - bei dem auch Partner Yanagida ans Steuer kam - lag der Wagen auf Platz zehn. Durch die Zeitstrafe eines Konkurrenten rückten Krumm/Yanagida zwar am Ende ohne eigenes Zutun noch von Platz sechs auf fünf vor. Die zuvor noch intakten Titelhoffnungen lösten sich jedoch so in Rauch auf.

Insgesamt war der Start-Ziel-Sieg des anderen Werks-GT-R nie ernsthaft gefährdet. Der Franzose Benoit Treluyer hatte gleich nach dem Start einen beruhigenden Vorsprung herausgefahren. In der 26. von 65 Runden ging er zum einzigen Routinestopp an die Box: Fahrerwechsel, Tanken und Reifenwechsel in 28 Sekunden - alles lief perfekt. „Dieses Rennen mussten wir gewinnen, um weiter im Titelrennen zu bleiben. Daher war der Druck vor dem Start auch entsprechend hoch", bekannte Motoyama. „Zwar werden wir nun noch einmal kräftig Zusatzgewicht aufgebrummt bekommen, doch jeder kleine Punkt, den wir trotzdem erkämpfen, wird uns dem Titel näherbringen." Benoit Treluyer gab sich bescheiden: „Ich war froh, den Wagen mit großem Vorsprung an Satoshi übergeben zu können. Wegen der hohen Temperaturen musste ich immer ein Auge auf die Reifen werfen, doch sie hielten prächtig."

Der gelbe Yellow Hat-GT-R war mit 60 Kilo Zusatzballast der schwerste GT-R des Feldes; zusätzlich musste sein V-8-Motor auch durch den engsten Luftmengenbegrenzer aller Nissan seine Ansaugluft atmen. Um so stärker ist die Leistung des Italieners Ronnie Quintatelli und des Japaners Naoki Yokomizo zu bewerten: Platz fünf im Qualifying, Platz sechs im Rennen.

Das Nissan-Wochenende perfekt machten Takayuki Aoki und Tomonobu Fujii - in ihrem orange lackierten Daishin Advan 350Z gewannen sie nach zweitbester Trainingszeit die Unterklasse GT 300. In der Fahrerwertung rückte das Team damit auf Platz vier vor. Doch das heißeste Eisen Nissans, der 350 Z von Hoshino/Yasuda, hat vor dem Finale nur zwei Zähler Rückstand auf en Tabellenführer. So wird es also auch bei den „kleinen GT" in drei Wochen am Fuße des Mount Fuji spannend hergehen.

ERGEBNIS

300 km von Kyushu (Autopolis)

Distanz: 65 Runden à 4,674 km = 303,810 km
Wetter: trocken, warm. Lufttemperatur: 24 Grad,
Asphalttemperatur: 35 Grad
Zuschauer: 28.800

1. Motoyama/Treluyer Nissan GT-R 1:56.36,729 Std.
2. Duval/Hiranaka Honda NSX 18,490 Sek. zur.
3. Firman/Izawa Honda NSX 35,781 Sek. zur.
4. Tachikawa/Lyons Lexus SC 430 47,340 Sek. zur.
5. Krumm/Yanagida Nissan GT-R 47,637 Sek. zur.
6. Quintarelli/Yokomizo Nissan GT-R 50,145 Sek. zur.
7. Michigami/Kogure Honda NSX 51,443 Sek. zur.
8. Wakisaka/Lotterer Lexus SC 430 56,749 Sek. zur.
9. Ide/Hosokawa Honda NSX 1.02,272 Min. zur.
10. Matsuda/Philippe Nissan GT-R 1.07,445 Min. zur.
....
16. de Oliveira/Ara Nissan GT-R 8 Rd. zur.


Meisterschaftsstand nach acht von neun Läufen:

1. Motoyama/Treluyer Nissan GT-R 74 Punkte
2. Michigami/Kogure Honda NSX -14 Punkte
3. Wakisaka/Lotterer Lexus SC 430 -15 Punkte
4. Krumm/Yanagida Nissan GT-R -17 Punkte
Tachikawa/Lyons Lexus SC 430 -17 Punkte
6. Firman/Izawa Honda NSX -25 Punkte
7. Philippe/Matsuda Nissan GT-R -33 Punkte
Ide/Hosokawa Honda NSX -33 Punkte
9. Dumbreck/Kataoka Lexus SC 430 -34 Punkte
10. de Oliveira/Ara Nissan GT-R -35 Punkte
11. Duval/Hiranaka Honda NSX -39 Punkte
12. Quintarelli/Yokomizo Nissan GT-R -40 Punkte
NISSAN GT-R ERHÄLT EINEN „CAR OF THE YEAR JAPAN"-AWARD
ÜBERRAGENDE TECHNIK
• Supersportwagen mit „Most Advanced Technology Award" ausgezeichnet
• Geringe Emissionen bei starken Leistungswerten
• Deutsche Markteinführung im Frühjahr 2008

Noch etwas gedulden müssen sich hierzulande die Interessenten für den neuen Nissan GT-R. Erst im Frühjahr 2008 wird der neue Supersportwagen offiziell auf dem deutschen Markt eingeführt. In Japan dagegen, dem Heimatland des GT-R, erfreut sich schon heute eine riesige Fangemeinde an den Qualitäten des neuen Sportwagens. Seine technische Überlegenheit wurde jetzt auch von unabhängiger Seite bestätigt. Die Juroren von „Car of the Year Japan 2008 - 2009" verliehen dem 480 PS starken Nissan für seine komplexe und fortschrittliche Technik die Auszeichnung „Most Advanced Technology".

Die endgültige Entscheidung für den GT-R traf das „Car of the Year Japan Executive Committee" am 10./11. November 2008 in Oiso/Präfektur Kanagawa. Das Resümee der Autofachleute: Der Nissan GT-R „ist ein Supersportwagen, der überragende Leistung und geringe Abgaswerte zusammenbringt. Zudem beeindruckt er mit einer fortschrittlichen Karosseriestruktur aus Kohlefaser, Aluminium und Stahl und kombiniert ein Doppelkupplungsgetriebe mit dem weltweit ersten unabhängigen Transaxle-4x4-Antrieb."
UND LETZTER LAUF ZUR JAPANISCHEN SUPER-GT-MEISTERSCHAFT

NISSAN GT-R AM ENDE GANZ OBEN

• Motoyama/Treluyer reicht in Fuji ein neunter Platz zur Meisterschaft
• Tagessieger Matsuda/Philippe leisteten wertvolle Schützenhilfe
• Nissan 350Z gewinnt mit einem Punkt Vorsprung die GT 300-Klasse

Siebter Saisonsieg für Nissan durch Tsugio Matsuda/Sébastien Philippe und Sieg in der Meisterschaft durch Satoshi Motoyama/Benoit Treluyer - für Nissan gab es am Sonntag beim Finale zur japanischen GT-Meisterschaft in Fuji ein gleich mehrfaches Happy end. In einem von turbulenten Wetterwechseln geprägten Rennen reichte dem favorisierten Nissan-Werksteam am Ende ein neunter Platz, um den Titel mit vier Punkten Vorsprung auf den schärfsten Verfolger unter Dach und Fach zu bringen. Für Motoyama war es die erste Meisterschaft seit 2004, für Treluyer - der schon in Formel-Serien Titel errungen hat - der erste in einem GT-Renner. Den Triumph verdankten sie am Ende vor allem der Schützenhilfe ihrer Teamkollegen im GT-R mit Startnummer 12: Denn hätte der zweitplatzierte Lexus von Lyons/Tachikawa das Finale gewonnen, wäre Nissan die fast schon sicher geglaubte Meistersschale doch noch aus den Händen geglitten.

Dabei war der neue GT-R mit sieben Siegen in neun Läufen das überragende Auto der Saison. Allein drei davon entschieden die neuen Champions für sich.

Teammanager Hoshino gab die goldrichtige Wetterprognose
Obwohl nur aus der zwölften Startposition losgefahren, feierten Matsuda/Philippe im blauen Calsonic Impul GT-R den zweiten Erfolg des Jahres nach den 1000 Kilometern von Suzuka im August. Im Gegensatz zu fast allen anderen Teams waren sie auf noch nasser Piste auf Slicks gestartet - die jahrzehntelange Erfahrung von Teammanager Kazuyoshi Hoshino mit dem launischen Wetter am Fuße des Heiligen Berges Mount Fuji sollte sich auszahlen. Denn der Regen hörte schon während der Einführungsrunde auf. Matsuda: „Nur in den ersten vier Runden war es noch schwierig, das Auto auf der Straße zu halten. Ab dann fuhr ich deutlich schnellere Zeiten als die Konkurrenz." Folge: Schon nach sechs Runden lag der Japaner auf Platz zwei und überholte in Runde 17 auch noch den bis dahin führenden Lexus von Takagi/Couto - der als einziger ebenfalls auf profillosen Gummis unterwegs war.

In Runde 32 übergab Matsuda an den Franzosen Philippe, was die Boxencrew zum Wechsel auf Intermediates nutzte. Die goldrichtige Wahl, setzte doch prompt wieder (leichter) Regen ein. Philippe fuhr danach teilweise bis zu 30 Sekunden Vorsprung heraus und gewann am Ende sicher vor dem härtesten Rivalen Nissans im Kampf um die Meisterschaft.

Für Nissan wurde es knapper als gedacht
Für Benoit Treluyer und Satoshi Motoyama ging es in der Tat knapper zu als gedacht. Im ersten Renndrittel kam der Franzose - wie das Gros der Teilnehmer auf Regenreifen mit handgeschnittenen Rillen gestartet - zeitweise auf Platz drei vor. Aber schon nach etwa 18 Runden hatten die Pneus auf der trocken gefahrenen Piste ihren Grip eingebüßt - daher stand schon nach 23 Runden der erste Boxenstopp an. Motoyama übernahm, nahm aber wegen des erneuten Wetterwechsels gegen Rennmitte einen zweiten Reifenwechsel vor. Zeitweilig fuhr das Auto sogar außerhalb der Punkteränge. „Wegen unseres hohen Handikapgewichts von 80 Kilo waren die Reifen schnell aufgebraucht und wir mussten einen frühen ersten Stopp einlegen. Dann hatten wir Pech, dass es wieder anfing zu regnen", berichtete Motoyama. „Nun sind wir nur noch froh, dass es trotzdem gereicht hat, die Bedingungen waren schon ziemlich dramatisch."

Michael Krumm: Drei Pole-positions, zweimal Zweiter, doch kein Gesamtsieg
Davon konnte auch Michael Krumm ein Lied singen: Mit Platz elf landete er im zweiten Werks-GT-R nach insgesamt drei Boxenstopps außerhalb der Punkte. „Schon in der zweiten Runde fuhr mir Richard Lyons beim Überholen auf der Geraden seitlich ins Auto - obwohl ich ihn ohne große Gegenwehr hatte passieren lassen. Dabei verbog sich ein Teil der Vorderradaufhängung, was uns rund 30 bis 40 Sekunden zusätzlich kostete. Danach wechselten wir noch zweimal die Reifen, am Ende auf Regenpneus. Doch das war ein Fehler, denn erst ganz am Ende begann es spürbar stärker zu regnen." Die Schlussbilanz von Krumm und Masataka Yanagida liest sich wie folgt: Patz sechs in der Endtabelle, zwei Mal Zweiter und drei Mal auf der Pole-position, aber als einziger der fünf Nissan-Teams ohne Sieg - das Jahr hätte besser für den Reutlinger laufen können.

Pech beim Finale auch für Joao Paolo de Oliveira : Der Brasilianer war in seinem GT-R nach hervorragendem Qualifying aus der ersten Reihe gestartet, als nach nur drei Runde eine Antriebwelle brach. Die Reparatur dauerte 16 Runden und warf ihn auf den letzten Platz zurück.

350 Z siegt mit einem Punkt Vorsprung in der GT 300-Klasse
Dafür schafften in der GT 300-Unterklasse Hoshino/Yasuda das fast Unmögliche: Vor dem Rennen noch zwei Punkte hinter den Tabellenführern zurück, reichte ihnen ein sechster Platz zum hauchdünnen Sieg in der Klasse der 300 PS starken GT. Hoshino, Sohn von Kuzuyoshi Hoshino, Rennfahrerlegende und Teammanager des siegreichen Impul-GT 500-Teams: „Wir können es noch kaum fassen. Zweimal waren wir unschuldig in Unfälle verwickelt und hatten jedesmal die Hoffnung fast schon aufgegeben."


ERGEBNIS

300 km von Fuji

Distanz: 66 Runden à 4,563 km = 301,158 km
Wetter: wechselhaft
Zuschauer: 47.100

1. Matsuda/Philippe Nissan GT-R 1:57.09,624 Std.
2. Tachikawa/Lyons Lexus SC 430 12,270 Sek. zur.
3. Ito/Wirdheim Lexus SC 430 13,927 Sek. zur.
4. Duval/Hiranaka Honda NSX 41,177 Sek. zur.
5. Takagi/Couto Lexus SC 430 42,915 Sek. zur.
6. Dumbreck/Kataoka Lexus SC 430 58,891 Sek. zur.
7. Wakisaka/Lotterer Lexus SC 430 1.47,061 Min. zur.
8. Tsuchiya/Ishiura Lexus SC 430 1 Rd. zur.
9. Motoyama/Lyons Nissan GT-R 1 Rd. zur.
10. Kaneishi/Kaneishi Honda NSX 1 Rd. zur.
11. Krumm/Yanagida Nissan GT-R 1 Rd. zur.
12. Firman/Izawa Honda NSX 1 Rd. zur.
13. Quintarelli/Yokomizo Nissan GT-R 2 Rd. zur.

Meisterschaftsentstand nach neun Läufen:

1. Motoyama/Treluyer Nissan GT-R 76 Punkte
2. Tachikawa/Lyons Lexus SC 430 - 4 Punkte
3. Wakisaka/Lotterer Lexus SC 430 - 13 Punkte
4. Philippe/Matsuda Nissan GT-R - 15 Punkte
5. Michigami/Kogure Honda NSX - 16 Punkte
6. Krumm/Yanagida Nissan GT-R - 19 Punkte
7. Firman/Izawa Honda NSX - 27 Punkte
8. Dumbreck/Kataoka Lexus SC 430 - 31 Punkte
9. Duval/Hiranaka Honda NSX - 33 Punkte
10. Ide/Hosokawa Honda NSX -35 Punkte
11. Quintarelli/Yokomizo Nissan GT-R -37 Punkte
....
13. de Oliveira/Ara Nissan GT-R -42 Punkte
GEWINNER DER GT ACADEMY SAMMELN ABZEICHEN FÜR DIE INTERNATIONALE RENNLIZENZ

GEGLÜCKTER WECHSEL ZWISCHEN
DEN WELTEN

• Virtuelle Champs auch im realen Rennsport erfolgreich
• Nationale A-Lizenz in nur zwei Wochen
• Mit dem Nissan Racing Team zum 24-Stunden-Rennen nach Dubai

Die Gewinner der GT Academy haben den virtuellen Raum verlassen und sind in der Realität angekommen. Bei der „Welsh Sports and Saloon Car"-Rennveranstaltung im walisischen Pembrey sammelten Lars Schlömer aus Deutschland und der Spanier Lucas Ordonez Erfahrungen mit dem Nissan-Sportwagen 350Z auf der Rennstrecke. Die beiden hatten sich zuvor bei der von Nissan und Sony PlayStation veranstalteten GT Academy gegen Tausende von Teilnehmern durchgesetzt: zunächst bei der Qualifikation mit dem Rennspiel Gran Turismo 5 Prologue™ auf der PlayStation®3 und dann bei der Endausscheidung im 350Z und im neuen Nissan GT-R auf der Rennstrecke in Silverstone.

In Wales hieß es nun, zwei von insgesamt zwölf erforderlichen Abzeichen für die internationale Rennlizenz der MSA (Motor Sports Association) zu sammeln. Diese benötigen die beiden Talente für die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Dubai im Januar 2009, dem Höhe- und Schlusspunkt der GT Academy. Beide Fahrer absolvierten in Pembrey erfolgreich drei Rennen. Der Bonner Taxifahrer Lars Schlömer hat sich damit schon für die nationale A-Lizenz qualifiziert; der Spanier braucht dafür ein weiteres Abzeichen, das er sich in zwei Wochen in Rockingham holen will. Die Rennen sind Teil des intensiven Trainingsprogramms, mit dem die beiden Piloten auf das Langstreckenrennen in Dubai vorbereitet werden.

„Das waren für die beiden drei harte Rennen gegen erfahrene Konkurrenten", sagte Bob Neville, Chef des Nissan PlayStation Racing Teams. „Man konnte sehen, dass sie von Runde zu Runde mehr Speed aus den Fahrzeugen herausholten." Und Lars Schlömer ergänzt: „Wir haben viele Tests gemacht, die mir helfen, das Fahrzeug und den Rennsport besser zu verstehen. Das ist eine Erfahrung, die dein Leben verändert. Es ist schon was anderes, als wenn man über die Ringstraße in Bonn fährt." Über die Fortschritte der beiden Jungs könne sich das ganze Racing Team freuen, sagt Darren Cox, Interactive Manager bei Nissan Europe: „Dass die beiden nach nur zwei Wochen die nationale A-Lizenz schon fast in der Tasche haben, gibt uns allen einen echten Schub."

Die GT Academy ist das Ergebnis einer langen Partnerschaft zwischen Nissan und PlayStation. Schon bei den ersten Ausgaben der beliebten Gran Turismo-Rennsimulation unterstützte das japanische Automobilunternehmen die Programmierer von Polyphony Digital bei der Entwicklung einer realistischen Darstellung von Fahrzeugen und Piloten. Jüngst vertauschten die beiden Unternehmen die Rollen, als Nissan die Softwareschmiede darum bat, die digitalen Anzeigen im Nissan GT-R zu gestalten. Das Ergebnis ist ein ausgeklügeltes Multifunktionsdisplay im neuen Nissan-Supersportwagen, das den Piloten mit aktuellen Fahrzeugdaten und Fahrinformationen versorgt. Auch in der aktuellen Version der Playstation®3-Rennsimulation Gran Turismo 5 Prologue® ist der Nissan GT-R neben sieben weiteren Nissan-Sportwagen und 63 anderen Fahrzeugen zu sehen.
7. LAUF ZUR JAPANISCHEN SUPER-GT-MEISTERSCHAFT

HUT AB VOR DEM HASEMI-GT-R

• Fünfter Erfolg des Nissan GT-R im siebten Saisonrennen
• „Yellow Hat"-Auto von Hasemi Motorsport holt Start-Ziel-Sieg
• Michael Krumm rückt auf Platz drei der Punktetabelle vor

Die Farbe Gelb strahlte auf dem Siegerpodest des siebten Laufes zur japanischen Super-GT-Meisterschaft auf dem Twin Ring Motegi. Nachdem sie schon aus der Pole-position gestartet waren, fuhren der Italiener Ronnie Quintarelli und sein japanischer Teamkollege Naoki Yokomizo im kanariengelb lackierten „Yellow Hat"-GT-R einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg heraus. Es war der fünfte Sieg eines Nissan GT-R in der laufenden Saison und der erste für Hasemi Motorsport seit 1995. Damals griff der heutige Teammanager, Masahiro Hasemi, noch selbst erfolgreich ins Lenkrad. Für Michael Krumm reichte es nach einer Durchfahrtsstrafe gleich zu Beginn des Rennen am Ende noch zu Platz sieben. Damit ist der Reutlinger als bester Nissan-Pilot auf Platz drei der Meisterschaftstabelle vorgerückt und hat bei zwei ausstehenden Rennen weiter Titelchancen. Und das, obwohl er und sein Partner Masataka Yanagida als bis dato einzige Nissan-Crew noch kein Rennen gewinnen konnten.

Der Sieg des „Yellow Hat"-Nissan war eigentlich nur in der Schlussphase gefährdet, als der auf Siegkurs fahrende Yokomizo von überrundeten Fahrzeugen so stark aufgehalten wurde, dass der nachfolgende Honda noch einmal auf Schlagdistanz heranrücken konnte. „Da habe ich mein Herz ein-, zweimal stolpern hören", erzählte ein erleichterter Quintarelli, für den es der erste Sieg in der japanischen Super GT-Serie war.

Die anderen Nissan hatten weniger Fortüne. Beispiel Motoyama/Lyons: Eingangs der letzten Runde lagen sie noch auf Platz acht, doch dann unternahm ihr GT-R nach einem missglückten Ausweichmanöver einen Ausflug ins Kiesbett. Bei der Rückkehr auf die Strecke kam es dann zu einer Kollision mit dem Lexus Nummer 25, worauf die Vorderradaufhängung Schaden nahm. Die Folge war der Rückfall auf Platz zwölf. „Wertvolle Punkte am Ende des Rennens wegzuwerfen ist bitter. Jetzt wollen wir alles daransetzen, beim nächsten Rennen in Autopolis zu gewinnen", verkündete Motoyama.

Michael Krumm war von Startplatz sieben ins Geschehen gegangen und wurde nach einer Kollision mit dem Lexus von Andre Lotterer schon in der Startphase zu einer Durchfahrtsstrafe verdonnert. Als Yanagida das Steuer übernahm, lag der Nissan bereits wieder auf Platz zwölf. Im allgemeinen Chaos der letzten Runde fuhr er dann noch an vier Gegnern vorbei bis auf Platz sieben vor. „Das gelang nur, weil einige Teams bewusst langsam fuhren, um so fürs nächste Mal Strafgewicht aus den Autos nehmen zu dürfen", schüttelte Krumm den Kopf. Vor allem der neunte Platz sei für solche Taktiker attraktiv: „Dafür bekommt man noch zwei Punkte, darf aber ein Maximum an überflüssigen Kilos abstoßen", erklärt er.

Zwei Läufe vor Schluss liegen Krumm/Yanagida nun auf Platz drei der Meisterschaft; gefolgt von ihren Teamkollegen Motoyama/Treluyer auf Rang vier. Weil beide mit weniger Gewicht werden fahren müssen als das momentan zweitplazierte Auto, hofft Nissan auf einen weiteren Sprung nach vorn, wenn es in fünf Wochen zum vorletzten Schlagabtausch nach Autopolis geht.

ERGEBNIS

300 km von Motegi

Distanz: 63 Runden à 4,8013 km = 302,482 km
Wetter: sonnig, trocken, 27 Grad. Zuschauer: 39.000

1. Quintarelli/Yokomizo Nissan GT-R 1:55.19,682 Std.
2. Firman/Izawa Honda NSX 1,117 Sek. zur.
3. Wakisaka/Lotterer Lexus SC 430 1.02,688 Min. zur.
4. Iida/Wirdheim Lexus SC 430 1.05,148 Min. zur.
5. Duval/Hiranaka Honda NSX 1.08,124 Min. zur.
6. Dumbreck/Kataoka Lexus SC 430 1.17.739 Min. zur.
7. Krumm/Yanagida Nissan GT-R 1.53,053 Min. zur.
8. Michigami/Kogure Honda NSX 1.55,915 Min. zur.
9. Tachikawa/Lyons Lexus SC 430 1.55,991 Min. zur.
10. Tsuchiya/Ishiura Lexus SC 430 1.56,174 Min. zur.
11. Matsuda/Philippe Nissan GT-R 1.56,574 Min. zur.
12. Motoyama/Treluyer Nissan GT-R 2.06,428 Min. zur.
....
14. de Oliveira/Ara Nissan GT-R 1 Rd. zur.

Meisterschaftsstand nach sieben von neun Läufen:

1. Michigami/Kogure Honda NSX 56 Punkte
Wakisaka/Lotterer Lexus SC 430 56 Punkte
3. Krumm/Yanagida Nissan GT-R - 5 Punkte
4. Motoyama/Treluyer Nissan GT-R - 6 Punkte
5. Tachikawa/Lyons Lexus SC 430 - 7 Punkte
6. Philippe/Matsuda Nissan GT-R - 16 Punkte
7. Ide/Hosokawa Honda NSX - 17 Punkte
Dumbreck/Kataoka Lexus SC 430 - 17 Punkte
9. Firman/Izawa Honda NSX - 20 Punkte
10. de Oliveira/Ara Nissan GT-R - 22 Punkte
Quintarelli/Yokomizo Nissan GT-R - 22 Punkte
FINALE DER GT ACADEMY VON NISSAN UND PLAYSTATION®
ABSCHLUSS IN SILVERSTONE
• Deutscher Taxifahrer und spanischer Student im Nissan-Race-Team
• Rennfahrerausbildung und Teilnahme am 24-Stunden-Rennen in Dubai
• Johnny Herbert von den Talenten überrascht

Die GT Academy hat ihre ersten beiden Absolventen hervorgebracht. Nach einer Woche intensiver und aufreibender Tracktests auf der britischen Rennstrecke Silverstone haben der 28-jährige Lars Schlömer aus Deutschland und der 23-jährige Lucas Ordoñez aus Spanien.
den europaweiten Wettbewerb von Nissan und PlayStation® gewonnen. Sie setzten sich gegen 20 weitere Bewerber aus ganz Europa durch. Jetzt bereiten sie sich auf ein intensives viermonatiges Training mit dem Nissan-Race-Team vor, an dessen Ende sie eine internationale Rennlizenz erwerben. Anschließend erhalten sie die Möglichkeit, im Januar 2009 ihre rennfahrerischen Talente endgültig unter Beweis zu stellen - am Steuer des Nissan 350Z, beim 24-Stunden-Rennen von Dubai.

Der Sieg bei der GT Academy krempelt das Leben der Beiden vollkommen um. Lars Schlömer, ein Taxifahrer aus Bonn, und der MBA-Student Lucas Ordoñez stellen sich ab sofort voll und ganz in die Dienste des Nissan-Race-Teams. Schließlich haben sich beide einen Kindheitstraum erfüllt und werden nun echte Rennfahrer.

Während der GT Academy in Silverstone durchliefen die Teilnehmer neben mentalen und physischen Tests natürlich auch zahlreiche Fahrprüfungen. Unter den Augen einer namhaften Jury wurde jede Bewegung aufmerksam verfolgt und bewertet. Rennfahrerlegende Johnny Herbert stand den Kadetten mit Tipps zur Seite und half zudem maßgeblich bei der finalen Entscheidung nach den geeigneten Kandidaten.

„Ich kann es nicht fassen", sagte Lucas Ordoñez nach dem Finale. „Ein Traum wird wahr. Mir war von vornherein klar, dass es sehr hart werden würde. Ich habe ehrlich gesagt nicht mit einem Sieg gerechnet und einfach jeden Tag genommen, wie er kam und dabei mein Bestes gegeben."
Überglücklich ist auch Lars Schlömer: „Auf so eine Chance hatte ich seit zehn Jahren gewartet. Es ist einfach unglaublich. Hätte ich nicht gewonnen, ich wäre wirklich am Boden zerstört gewesen. Ich wäre aber auch nicht an den Start gegangen, wenn ich an meinen Sieg gezweifelt hätte."

„Dieser Wettkampf hat meine Erwartungen weit übertroffen", kommentierte Johnny Herbert das Finale. „Ich habe schon oft darüber nachgedacht, ob es wohl jemanden auf der Welt gibt, der es mit Lewis, Kimi oder Felipe aufnehmen kann. Nur hat dieser jemand vielleicht niemals die Chance erhalten, das auch unter Beweis zu stellen. Als ich das erste Mal den 22 Teilnehmern gegenüberstand, war ich mir sicher, dass einige von ihnen nicht einmal den zweiten Gang einlegen können. Doch ich habe mich geirrt. Kein einziger hat sich blamiert. Und das obwohl wir ihnen Aufgaben stellten, denen sie vorher noch nie gegenüberstanden."

Die GT Academy ist das Ergebnis einer langen Partnerschaft zwischen Nissan und PlayStation. In einem acht Monate dauernden europaweiten Wettkampf bringt es echten und virtuellen Motorsport zu einem einzigartigen Erlebnis zusammen. In der ersten Runde haben sich mehr als 25.000 Spieler aus zwölf Ländern der Online-Herausforderung Gran Turismo 5 Prologue im Playstation®Network gestellt und auf die Jagd nach Rundenrekorden gemacht. Die Top 3 aus jedem Land lösten anschließend ihr Ticket zur GT Academy in Silverstone und stellten sich den anderen Anwärtern, um einen von zwei Verträgen im Nissan-Race-Team zu erhalten. Ausführliche Informationen gibt es unter www.gtacademy.eu.
DEUTSCHLANDFINALE DER GT ACADEMY VON NISSAN UND PLAYSTATION

VIRTUELLER SHOWDOWN AM NÜRBURGRING

• Wettkampf der 20 schnellsten Online-Fahrer im Rennsimulator
• Europafinale Ende August in Silverstone
• Rennfahrerausbildung und Teilnahme am 24-Stunden-Rennen in Dubai

Für die virtuellen Rennhelden der GT Academy wurde jetzt bei der Online-Qualifikation die karierte Flagge geschwenkt. Nach den ersten sieben spannenden Wochen bei dem von Nissan und PlayStation® initiierten internationalen Rennwettbewerb kommt es damit zum nationalen Showdown. Für die 20 besten deutschen Spieler wird es am Samstag, dem
2. August 2008, ernst. Beim Deutschlandfinale der GT Academy, die im Rahmen der Recaro Days am Nürburgring stattfindet, treten sie gegeneinander an und fahren im Rennsimulator des Gran Turismo 5 Prologue® um drei der begehrten Startplätze für das Europafinale in Silverstone.

Bei dieser ultimativen Herausforderung im Rennsport können die Träume angehender Rennpiloten wahr werden. Die GT Academy bringt in einem acht Monate dauernden europaweiten Wettkampf echten und virtuellen Motorsport zu einem einzigartigen Erlebnis zusammen. In der ersten Runde haben sich mehr als 25.000 Spieler aus zwölf Ländern der Online-Herausforderung gestellt und auf die Jagd nach Rundenrekorden gemacht. Die Top 20 aus jedem Land duellieren sich jetzt in den nationalen Finals in unterschiedlichen Disziplinen.

Nur die drei Besten lösen ihr Ticket zum Europafinale nach England (27. bis 31. August). Dort setzen sich die Spieler erstmals auch in echte Rennwagen. In verschiedenen Fahrzeugen wie dem neuen Nissan GT-R müssen sie auf der legendären Grand-Prix-Strecke von Silverstone beweisen, dass sie ihr virtuelles Können auch in der Realität umsetzen können. Jeder Kandidat durchläuft zudem physische und mentale Tests, denn für die finale Herausforderung ist klar: Die Fahrer müssen topfit sein. Für die zwei talentiertesten Teilnehmer winkt eine viermonatige Ausbildung zum Erwerb der Rennlizenz, um danach den Platz hinter dem Lenkrad eines Nissan 350Z einzunehmen - beim 24-Stunden-Rennen in Dubai im Januar 2009.
„Für Motorsportfans ist die GT Academy die einmalige Chance, einen Traum wahr werden zu lassen", sagte Darren Cox, European Interactive Marketing Manager Nissan Europe, nach dem Abschluss der ersten Qualifikationsrunde. „Das Echo auf den Wettkampf war phänomenal. Wir sind zuversichtlich, zwischen den zahlreichen Teilnehmern noch ungeschliffene Rohdiamanten zu finden, die im nächsten Jahr bei Nissan ihr Rennfahrertalent auf internationalem Niveau unter Beweis stellen können."

„Wir sind vom Erfolg des Online-Prologs überwältigt", fügt Mark Bowles, Grand Turismo Brand Manager Sony Computer Entertainment Europe, hinzu. „Offensichtlich gibt es eine große Gran Turismo Fangemeinde. Es ist fantastisch, dass PlayStation und Nissan ihnen dieses einzigartige Erlebnis ermöglichen können."

Die GT Academy ist das Ergebnis einer langen Partnerschaft zwischen Nissan und PlayStation. Schon bei den ersten Ausgaben der beliebten Gran Turismo-Rennsimulation unterstützte das japanische Automobilunternehmen die Programmierer von Polyphony Digital bei der Entwicklung einer realistischen Darstellung von Fahrzeugen und Piloten. Jüngst vertauschten die beiden Unternehmen die Rollen, als Nissan die Softwareschmiede darum bat, die digitalen Anzeigen im Nissan GT-R zu gestalten. Das Ergebnis ist ein ausgeklügeltes Multifunktionsdisplay im neuen Nissan-Supersportwagen, das den Piloten mit aktuellen Fahrzeugdaten und Fahrinformationen versorgt. Auch in der aktuellen Version der Playstation®3-Rennsimulation Gran Turismo 5 Prologue® ist der Nissan GT-R neben sieben weiteren Nissan-Sportwagen und 63 anderen Fahrzeugen zu sehen.
5. LAUF ZUR JAPANISCHEN SUPER-GT-MEISTERSCHAFT

BLEISCHWERE GT-R EINGEBREMST

• Mit Strafgewichten belegte Nissan in Sugo ohne jede Siegchance
• Einziger GT-R unter den Top Ten belegt den achten Platz
• Michael Krumm nach unverschuldeter Startkollision nur auf Rang 13

Beim fünften Lauf zur japanischen Super GT-Meisterschaft in Sugo gab es für Nissan nach zuvor drei Siegen in vier Rennen nichts zu holen. Die von den Organisatoren der Serie mit bis zu 50 Kilogramm Zusatzballast beschwerten GT-R waren ihren Gegnern krass unterlegen und verpassten bis auf Joao Paolo de Oliveira/Seiji Ara (Platz acht) allesamt die Punkteränge. Während Honda den ersten Saisonsieg und die neue Tabellenführung feierte, fiel Michael Krumm in der Meisterschaftswertung von Platz drei auf fünf zurück. Nach einer unverschuldeten Startkollision war er schon in der ersten Runde bis fast ans Ende des Feldes abgerutscht. „Da vorn kaum jemand ausfiel, reichte es dann für uns nur noch zu Platz 13. Einziger Vorteil: Für das 1.000-km-Rennen von Suzuka können wir jetzt 20 Kilo Blei aus dem Auto nehmen. Daher hoffen wir, dort wieder bei der Musik zu sein", schaute der Reutlinger schon wieder zuversichtlicher nach vorn.

Die Kollision in der ersten Runde mit dem Lexus von Akira Iida ereignete sich in der zweiten Kurve. Krumm, von Startplatz acht gestartet, konnte seinen Nissan GT-R zwar wieder auf die Strecke zurücklenken, fand sich aber mitten im Feld der kurz hinter den großen GT500-Autos gestarteten GT300-Renner wieder. Dass sein Unfallgegner wegen der Aktion eine Durchfahrtsstrafe erhielt, war für ihn nur ein schwacher Trost.

Den Kollegen im NISMO-Werksteam und entthronten Tabellenführern Satoshi Motoyama/Benoit Treluyer erging es aber nicht besser - im Gegenteil. Nur Startplatz zehn, und trotz ansonsten problemloser Fahrt Platz 14 mit Rundenrückstand - nichts illustriert das krasse Handikap der Nissan besser als die Vorstellung dieser ansonsten ultaschnellen Paarung.

Im Cockpit des Calsonic-GT-R ersetzte der in München geborene Ex-Honda-Pilot Dominik Schwager den erkrankten Tsugio Matsuda. Der etatmäßige Nummer Eins-Fahrer Sebastien Philippe fuhr den Startturn und fing sich etwa bei Halbzeit nach Kontakt mit einem anderen Konkurrenten eine zehnsekündige Stop-and-Go-Strafe. Schwager übernahm den Schlußturn und ging als Elfter in die letzte Runde, als sein GT-R in Sichtweite der Zielflagge urplötzlich langsamer wurde. Der gelbe GT-R von Ronnie Quintarelli/Naoki Yokomizo staubte ab - doch änderte das nichts an der Tatsache, dass die Nissan in Sugo ihr eigenes Rennen am Ende des Feldes austrugen. Am 24. August kann es in Suzuka eigentlich nur besser werden.

ERGEBNIS
300 km von Sugo
Distanz: 81 Runden à 3,704 km = 300,04 km
Wetter: bewölkt, trocken. Lufttemperatur: 24 Grad, Asphalttemperatur: 26 Grad
1. Michigami/Kogure Honda NSX 1:50.12,743 Std.
2. Dumbreck/Kataoka Lexus SC 430 19,751 Sek. zur.
3. Tachikawa/Lyons Lexus SC 430 30,585 Sek. zur.
4. Tsuchiya/Ishiura Lexus SC 430 41,136 Sek. zur.
5. Ide/Hosokawa Honda NSX 1.08,330 Min. zur.
6. Takagi/Couto Lexus SC 430 1.18,817 Min. zur.
7. Iida/Wirdheim Lexus SC 430 1.35,059 Min. zur.
8. de Oliveira/Ara Nissan GT-R 1 Rd. zur.
9. Kaneishi/Kaneishi Honda NSX 1 Rd. zur.
10. Wakisaka/Lotterer Lexus SC 430 1 Rd. zur.
11. Quintarelli/Yokomizo Nissan GT-R 1 Rd. zur.
12. Philippe/Schwager Nissan GT-R 2 Rd. zur.
13. Krumm/Yanagida Nissan GT-R 2 Rd. zur.
14. Motoyama/Treluyer Nissan GT-R 2 Rd. zur.

Meisterschaftsstand nach vier von neun Läufen:

1. Michigama/Kogure Honda NSX 53 Punkte
2. Tachikawa/Lyons Lexus SC 430 - 6 Punkte
3. Motoyama/Treluyer Nissan GT-R - 7 Punkte
4. Wakisaka/Lotterer Lexus SC 430 - 14 Punkte
5. Krumm/Yanagida Nissan GT-R - 16 Punkte
6. Dumbreck/Kataoka Lexus SC 430 - 18 Punkte
7. de Oliveira/Ara Nissan GT-R - 20 Punkte
8. Ide/Hosokawa Honda NSX - 31 Punkte
9. Matsuda/Philippe Nissan GT-R - 33 Punkte
10. Tsuchiya/Ishiura Lexus SC 430 - 34 Punkte
6. LAUF ZUR JAPANISCHEN SUPER-GT-MEISTERSCHAFT

NISSAN-DOPPEL IN SUZUKA

• GT-R holt den Gesamtsieg, ein 350Z die GT300-Trophy
• Familie Hoshino hatte doppelten Grund zum Feiern
• Michael Krumm wieder mit berechtigten Titelambitionen

Beim Königsrennen der japanischen Super GT-Meisterschaft, den 1.000 Kilometern von Suzuka, holten Nissan Piloten in gleich beiden Kategorien den Sieg. Im Kampf um den Gesamtsieg in der GT500-Klasse behielten nach fast sechs Stunden Renndauer Tsugio Matsuda (Japan) und Sébastien Philippe (Frankreich) im GT-R des IMPUL-Teams die Oberhand. Für die von der japanischen Rennsportlegende Kazuyoshi Hoshino geleitete Truppe war es nach 2006 der zweite Erfolg beim japanischen Langstreckenklassiker, für Philippe sogar schon der dritte. Der neue Nissan GT-R blieb bereits im vierten von sechs Läufen der Saison 2008 ungeschlagen.

Damit nicht genug, kam Nissan mit dem 350Z in der Unterkategorie GT300 in Suzuka zum ersten Saisonsieg. Einer der beiden siegreichen Piloten war Kazuki Hoshino, ältester Sohn des siegreichen GT500-Teammanagers. So kam die Familie Hoshino am späten Sonntagabend kaum noch aus dem Feiern heraus.

Nach schnellster Trainingszeit und langer Führung im Rennen verlor das Team um Michael Krumm wegen einer losen hinteren Dachverkleidung den fast schon sicheren Sieg - nach einer aus Sicherheitsgründen angeordneten Reparatur fehlte am Ende eine halbe Sekunde zum Sprung aufs Treppchen. Dennoch darf sich der Reutlinger bei sechs Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze noch Titelhoffnungen machen.

Die späteren Sieger Matsuda und Philippe waren bei angenehm kühlen Temperaturen nur von Platz vier losgefahren, hatten sich bei Halbzeit des Marathon-Rennens jedoch schon an die zweite Stelle vorgekämpft. Beim letzten Boxenstopp in Runde 138 schoben sie sich dann auch noch am bis dahin führenden Honda vorbei. Die Freude bei IMPUL war umso größer, als es zu Rennbeginn alles andere als reibungslos für das Privatteam lief. Matsuda: „In der Anfangsphase mussten wir wegen einer lockeren Radmutter einen unplanmäßigen Boxenstopp einlegen. Da wir auf einer Vierstopp-Strategie waren, musste ich danach 62 Runden am Stück fahren - was mir gottlob auch gut gelang." Philippe: „Nach dem frühen Problem mit der Aufhängung hatte ich schon nicht mehr an den Sieg geglaubt. Doch Tsugio fuhr heute einfach super."

Michael Krumm musste sich am Ende trotz heroischer Schlussfahrt mit Rang vier begnügen. „Im Qualifying stand uns das Glück noch zur Seite. Weil der trainingsschnellste Honda fürs Rennen den Motor wechselte, wurde er zehn Plätze nach hinten versetzt, sodass wir die Pole-Position erbten. Im Gegensatz zu fast allen anderen Teams wählten wir eine Fünfstopp-Strategie. Masataka Yanagida, unser dritter Fahrer Dominik Schwager und ich schafften es dann auch, die Spitze lange Zeit zu verteidigen. In der 118. von 173 Runden übernahm Dominik das Steuer, als sich kurz darauf die hintere Dachverkleidung unseres GT-R löste. Sie flatterte im Wind und drohte zusammen mit dem Heckspoiler abzureißen. Das wollten wir nicht riskieren, und entschieden uns daher für eine Reparatur. Zu diesem Zeitpunkt lagen wir 50 Sekunden vor den späteren Siegern..."

Der lange Boxenstopp warf den Nissan mit Startnummer 22 bis auf Patz sieben zurück. Krumm: „Ich übernahm dann das Auto von Dominik auf Platz 6 und hätte am Ende den drittplatzierten Lexus fast noch geschnappt. In den letzten zehn Runden war es so dunkel, dass ich fast nichts mehr gesehen habe. Schließlich haben wir hier keine richtigen Scheinwerfer, wie in Le Mans."

Für Nissan war es dennoch ein rundum zufriedenstellendes Wochenende: Der GT-R gewann nach dem Saisonauftakt zum zweiten Mal auf der ehemaligen japanischen Grand Prix-Strecke, und alle fünf Teams kamen unter den Top Ten ins Ziel. Für Ronnie Quintarelli und Naoki Yokomizo reichte es im gelben YELLOW HAT-GT-R sogar zur bislang besten Saisonplatzierung.

Weiter geht es in der japanischen Super GT am 14. September in Motegi. Satoshi Motoyama, der mit Benoit Treluyer nur vier Punkte hinter dem führenden Honda-Duo liegt, gibt sich kämpferisch: „Die beiden nächsten Strecken in Motegi und Autopolis sollten dem GT-R liegen. Wir wollen Champions werden!"


ERGEBNIS
1000 km von Suzuka

Distanz: 173 Runden à 5,807 km = 1004,61 km
Wetter: leicht bewölkt, kühl, Zuschauer: 37.000

1. Matsuda/Philippe Nissan GT-R 5:56.31,327 Std.
2. Ide/Hosokawa/Matsuura Honda NSX 7,866 Sek. zur.
3. Wakisaka/Lotterer/van Dam Lexus SC 430 34,598 Sek. zur.
4. Krumm/Yanagida/Schwager Nissan GT-R 35,062 Sek. zur.
5. Quintarelli/Yokomizo Nissan GT-R 41,833 Sek. zur.
6. Iida/Wirdheim/Streit Lexus SC 430 51,810 Sek. zur.
7. de Oliveira/Ara Nissan GT-R 1.24,333 Min. zur.
8. Motoyama/Treluyer/Carbone Nissan GT-R 2.00,744 Min. zur.
9. Tachikawa/Lyons Lexus SC 430 1 Rd. zur.
10. Dumbreck/Kataoka Lexus SC 430 1 Rd. zur.

Meisterschaftsstand nach sechs von neun Läufen:

1. Michigama/Kogure Honda NSX 53 Punkte
2. Motoyama/Treluyer Nissan GT-R - 4 Punkte
3. Tachikawa/Lyons Lexus SC 430 - 6 Punkte
4. Krumm/Yanagida Nissan GT-R - 6 Punkte
5. Wakisaka/Lotterer Lexus SC 430 - 8 Punkte
6. Philippe/Matsuda Nissan GT-R - 13 Punkte
7. Ide/Hosokawa Honda NSX - 14 Punkte
8. de Oliveira/Ara Nissan GT-R - 19 Punkte
Dumbreck/Kataoka Lexus SC 430 - 19 Punkte
10. Firman/Izawa Honda NSX - 34 Punkte
Tsuchiya/Ishiura Lexus SC 430 - 34 Punkte
NISSAN UND PLAYSTATION GRÜNDEN GT ACADEMY
VIRTUELL ODER REAL?
• Europaweiter Wettbewerb auf und abseits echter Rennstrecken
• Online-Vorausscheidung bei Gran Turismo 5 Prologue
• Rennfahrerausbildung und Teilnahme bei einem 24-Stunden-Rennen als Hauptpreis

Die ultimative Herausforderung im Rennsport bieten jetzt Nissan und SonyPlaystation®. In der GT Academy verschmelzen in einem acht Monate dauernden europaweiten Wettkampf der echte und der virtuelle Motorsport zu einem einzigen und einzigartigen Erlebnis, bei dem die Träume angehender Rennpiloten wahr werden. Denn der Hauptgewinn für die zwei talentiertesten Teilnehmer ist eine viermonatige Ausbildung zum Erwerb der Rennlizenz, um danach den Platz hinter dem Lenkrad eines Nissan 350Z einzunehmen - beim 24-Stunden-Rennen in Dubai im Januar 2009.

Um einen Platz in der GT Academy zu erhalten, müssen die Kandidaten eine Reihe von Ausscheidungswettkämpfen auf und abseits verschiedener Rennstrecken bestehen. Die erste Qualifikation findet bei einem Online-Turnier des neuen Rennspiels Gran Turismo 5 Prologue im Playstation®Network statt.

Die GT Academy ist das Ergebnis einer langen Partnerschaft zwischen Nissan und PlayStation. Schon bei den ersten Ausgaben der beliebten Gran Turismo-Rennsimulation unterstützte das japanische Automobilunternehmen die Programmierer von Polyphony Digital bei der Entwicklung einer realistischen Darstellung von Fahrzeugen, Piloten und Fahrgefühl.

Jüngst vertauschten die beiden Unternehmen die Rollen, als Nissan die Softwareschmiede darum bat, die digitalen Anzeigen im Nissan GT-R zu gestalten. Das Ergebnis ist ein ausgeklügeltes Multifunktionsdisplay im neuen Nissan-Supersportwagen, das den Piloten mit aktuellen Fahrzeugdaten und Fahrinformationen versorgt. Darunter sind Funktionen, die so zum ersten Mal in einem Serienmodell zu finden sind. Auch in der aktuellen Version der Playstation®3-Rennsimulation Gran Turismo 5 Prologue ist der Nissan GT-R neben sieben weiteren Nissan-Sportwagen und 63 anderen Fahrzeugen zu sehen.

„Mit Gran Turismo haben wir eines der weltweit erfolgreichsten Spiele der letzten zehn Jahre im Angebot, beliebt für seine naturgetreue Darstellung, hohe Design-Qualität und realistische Fahrsimulation", sagte David Reeves, Präsident und CEO von Sony Computer Entertainment Europe bei der Präsentation der neuen GT Academy. „Ob mit den Spielen, Gran Turismo TV oder jetzt mit der GT Academy: PlayStation nimmt eine feste Rolle in der weltweiten Motorsportgemeinde ein. Dieser Wettbewerb bringt die reale und die virtuelle Rennwelt zusammen und ist damit der ultimative Test für Spieler von Simulationen. Jetzt können sie beweisen, was in wirklichen Rennsituation in ihnen steckt, wenn der Knopf für den Neustart fehlt."

„Wir sind glücklich, die enge Partnerschaft zwischen SonyPlaystation und Nissan für so einen Wettbewerb nutzen zu können. Für Rennsportfans kann mit dem ausgelobten Preis ein Lebenstraum wahr werden; ein Preis, der die Spiele- und Rennwelten zusammenbringt. Wir freuen uns darauf, unsere neuen Teammitglieder zum Rennen in Dubai begrüßen zu dürfen", ergänzte Simon Sproule, Corporate Vice President, Global Communication, Nissan Motor Co., Ltd.

Der offizielle Start der GT Academy findet Ende Mai statt. Teilnehmer können sich online mit ihrer PS3 über das Playstation®Network zum Turnier anmelden. Bereits eine Million Kunden haben sich für Gran Turismo 5 Prologue entschieden. Mit insgesamt 50 Millionen verkauften Spielen der Gran Turismo Reihe, ist die SonyPlaystation-Rennsimulation eine der Erfolgreichsten weltweit.
ZWEITER LAUF ZUR JAPANISCHEN SUPER-GT-MEISTERSCHAFT

ZWEITER GT-R-SIEG INFOLGE

• Nissan GT-R erringen zweiten Doppelsieg der Saison
• Motoyama/Treluyer erneut auf dem obersten Treppchen
• Michael Krumm nach turbulentem Rennen diesmal nur 15.

Nach dem Sieg im Auftaktrennen zur japanischen Super GT-Meisterschaft legte Nissan mit der Paarung Satoshi Motoyama/Benoit Treluyer am Sonntag auf dem Okayama International Circuit noch einmal nach: Zweiter Sieg des neuen GT-R im zweiten Rennen, diesmal abgerundet durch den zweiten Platz von Tsugio Matsuda/Sebastien Philippe. Es war erst das dritte Mal in der Geschichte der Meisterschaft, dass ein Team zwei Rennen in Folge gewinnen konnte. Zuletzt war dies 1998 einer Skyline GT-R-Mannschaft gelungen. Pech diesmal für den Suzuka-Zweiten Michael Krumm: Sein von Teamkollege Yanagida gesteuerter Nissan wurde in der 31. Runde bei einer unverschuldeten Kollision beschädigt, nach erfolgter Reparatur vereitelte dann einsetzender Regen die Jagd nach der schnellsten Runde, die zumindest noch mit einem Punkt honoriert worden wäre.

Nach dem Start lag der aus der Pole-Position gestartete GT-R mit der Startnummer 23 sofort vorn, gefolgt vom Honda des amtierenden Meisters Ralph Firman sowie drei weiteren Nissan GT-R. Lediglich in der 21. Runde schien der Sieg einmal kurz in Gefahr, als der Honda mit der Startnummer 1 auf der Start-Ziel-Geraden zu einem Überholmanöver ansetzte. Parallel gingen beide GT-Renner in die erste Kurve, doch ausgangs hatte der rote Nissan wieder die Nase vorn und setzte sich danach auch zügig von seinem Verfolger ab. Etwa um diese Zeit begann es zu regnen, zwar nicht stark genug, um das Rennen zum „Wet Race" zu erklären, aber ausreichend, um für rutschige Verhältnisse zu sorgen.

Eines von mehreren Opfern war der Nissan von Yanagida/Krumm. Dessen Rundenzeiten sanken auffallend, und in Runde 26 wurde der Japaner in der Haarnadelkurve der Strecke von gleich drei Konkurrenten auf einmal überrumpelt. Doch es kam noch schlimmer: In der 31. Runde drehte sich der gelbe Nissan von Naoki Yokomizo ausgangs der „Attwood"-Kurve, nachdem ihn der Lexus von Ex-Nissan-Mann Richard Lyons am Heck getroffen hatte. Beim Versuch, dem sich drehenden Markenkollegen auszuweichen, kollidierte dann Yanagida mit dem Lexus von Ito. Während Lyons als Urheber des Durcheinanders mit einer Durchfahrtsstrafe bedacht wurde, mussten Yanagida und Ito zur Reparatur an die Box. Erst mit zehn Runden Rückstand konnte dann Michael Krumm mit reparierter Karosserie und Vorderradaufhängung das Rennen wieder aufnehmen. Der Reutlinger nach dem Rennen: „Nach Platz sechs im Qualifying rechneten wir uns einen Platz auf dem Podium aus. Leider konnte mein Partner ab der zehnten Runde die Pace der führenden Fahrzeuge nicht mehr halten. Und die Kollision machten dann alle Hoffnungen zunichte. Nach der Reparatur war der Wagen zwar wieder okay und ich versuchte wenigstens noch die schnellste Runde des Rennens zu fahren. Doch die Strecke war einfach zu nass. Jetzt hoffen wir, dass wir für das Rennen in Fuji 20 Kilo Ballast aus dem Auto nehmen dürfen."

Das Highlight der zweiten Rennhälfte war der Kampf um Platz zwei zwischen dem Nissan von Matsuda und dem Honda mit Izawa. Der aus der dritten Startposition gestartete Japaner profitierte dabei von einem halben Dreher des NSX in Runde 68, der ihm den Durchschlupf auf Platz zwei ermöglichte. Danach reduzierte Matsuda den Rückstand auf den Führenden GT-R noch von 17 auf 2,5 Sekunden, doch für eine etwaige Schlussattacke war es zu spät.


ERGEBNIS
300 km von OkayamaDistanz: 82 Runden à 3,703 km = 303,646 kmWetter: Bewölkt mit Schauern, Lufttemperatur 18 Grad; Asphalttemperatur 25 Grad, Zuschauer: 29.000

1. Motoyoma/Treluyer Nissan GT-R 2:01.56.605 Std.
2. Matsuda/Philippe Nissan GT-R 2,506 Sek. zur.
3. Firman/Izawa Honda NSX 30,920 Sek. zur.
4. Wakisaka/Lotterer Lexus SC 430 33,310 Sek. zur.
5. Duval/Hiranaka Honda NSX 35,517 Sek. zur.
6. Dumbreck/Kataoka Lexus SC 430 58,030 Sek. zur.
7. Tachigawa/Lyons Lexus SC 430 58,255 Sek. zur.
8. de Oliveira/Ara Nissan GT-R 1.08,586 Min. zur.
9. Ide/Hosokawa Honda NSX 1.09,230 Min. zur.
10. Quintarelli/Yokomizo Nissan GT-R 1 Rd. zur.
....
15. Krumm/Yanagida Nissan GT-R 10 Rd. zur.

Meisterschaftsstand nach zwei von neun Läufen:

1. Motoyama/Treluyer Nissan GT-R 46 Punkte
2. Wakisaka/Lotterer Lexus SC430 - 27 Punkte
3. Krumm/Yanagida Nissan GT-R - 28 Punkte
Matsuda/Philippe Nissan GT-R - 28 Punkte
5. Firman/Izawa Honda NSX - 32 Punkte
6. Tachikawa/Lyons Lexus SC430 - 34 Punkte
7. de Oliveira/Ara Nissan GT-R - 36 Punkte
Dumbreck/Kataoka Lexus SC 430 - 36 Punkte
9. Duval/Hiranaka Honda NSX - 38 Punkte
10. Michigama/Kogure Honda NSX - 42 Punkte
11. Kaneishi/Kaneishi Honda NSX - 43 Punkte
12. Ito/Wirdheim Lexus SC 430 - 44 Punkte
Quintarelli/Yokomizo Nissan GT-R - 44 Punkte
Ide/Hosokawa Honda NSX - 44 Punkte
OFFIZIELLER VORVERKAUF BEGINNT AM 2. APRIL 2008
DER EINSTIEG IN DIE SUPERSPORTLIGA
• Nissan GT-R ab 74.990 Euro
• Vertrieb und Service über Nissan High Performance Center
• Bestellung über www.gtrnissan.com möglich

Am 2. April 2008 startet Nissan mit dem Vorverkauf des GT-R. Die Preise für den neuen Supersportwagen, der in Deutschland ab März 2009 ausgeliefert wird, beginnen bei 74.990 Euro (inkl. MwSt.). In so genannten Nissan High Performance Centern ausgewählter Händler können Kunden gegen eine Vorauszahlung in Höhe von 5.000 Euro ihren GT-R bestellen. Zudem gibt es demnächst die Möglichkeit, über die offizielle Webseite www.gtrnissan.com die Bestellung aufzugeben und die Anzahlung zu platzieren.

Der Kauf eines GT-R während der Vorverkaufsphase lohnt sich. Kunden, die sich vorab für den 353 KW/480 PS starken Sportwagen entscheiden, werden zu exklusiven Events eingeladen, die die Wartezeit verkürzen und die Vorfreude erhöhen. Bei diesen Veranstaltungen lernen die designierten GT-R-Fahrer ihr künftiges Fahrzeug vorab aus der Nähe kennen, erhalten detaillierte Informationen über die herausragende Technik des neuen Nissan-Sportlers und bekommen vor der Auslieferung eine intensive Praxis-Einführung, bei der sie die beeindruckenden Fahreigenschaften selbst austesten können.

Deutschlandweit wurde zur Einführungsphase ein spezialisiertes Netzwerk an Nissan High Performance Centern errichtet. Die ausgewählten Nissan-Partner verfügen über modernste Einrichtungen zur Pflege und Wartung des GT-R. Die Mitarbeiter erhalten zudem eine maßgeschneiderte technische Ausbildung. Nur diejenigen Nissan-Partner, die die hohen Kriterien zur Kundenzufriedenheit, zum Ressourcen-Einsatz und zum Standort erfüllt haben, sind für den Vertrieb und Service des neuen Nissan geeignet. Schließlich erwarten GT-R-Fahrer vom Team der Nissan High Performance Center dieselbe Leidenschaft für den neuen Supersportwagen, die sie selbst besitzen.

Kein anderes Fahrzeug drückt die Passion Nissans für Autos so überzeugend aus wie der Supersportwagen, der von einem neu entwickelten 3,8-Liter-Biturbo-V6-Motor mit 480 PS Leistung und 588 Nm Drehmoment angetrieben wird. Die Kraft des Sechszylinders wird über ein fortschrittliches Allradsystem und ein in Transaxle-Bauweise angeordnetes Doppelkupplungsgetriebe mit manueller Schaltmöglichkeit an die vier Räder verteilt.

Der Fahrer kann die Dämpfercharakteristik, das Schaltverhalten des Getriebes und die Einstellungen der Stabilitätskontrolle den äußeren Fahrbedingungen und den persönlichen Vorlieben und Fähigkeiten anpassen. Diese Variabilität unterstreicht die Philosophie, die dem GT-R zugrunde liegt: ein Supersportwagen für alle Fahrer und für alle Gelegenheiten zu sein, der sich gelassen im Stadtverkehr bewegen lässt, gleichzeitig aber sein herausragendes fahrdynamisches Potenzial auf den Rennstrecken dieser Welt unter Beweis stellt. Die 7:38 Minuten, die der GT-R kürzlich für eine Runde auf der Nordschleife des Nürburgrings benötigte, sprechen eine deutliche Sprache und sind eine der besten Zeiten, die ein Serienfahrzeug dort jemals erzielte.

Der GT-R ist in der Basisversion für 74.990 Euro erhältlich. Außerdem stehen die Premium Edition zum Preis von 76.660 Euro und die Black Edition für 78.390 Euro zur Wahl. Die detaillierten Ausstattungsmerkmale sind unter www.nissan-presse.de oder unter www.gtrnissan.com erhältlich.

Namen und Standorte der Nissan High Performance Center in Deutschland zur Vorverkaufsphase:
• C. Thomsen GmbH, Stawedder 30, 25469 Halstenbek
• Automobilgruppe Dirkes GmbH, Maarweg 241-251, 50825 Köln
• Autohaus Günther GmbH, Ausschlägerweg 49, 20537 Hamburg Hamm
• Autocenter Dresden GmbH, Bremer Str. 18a, 01067 Dresden
• MKM Huber GmbH, Eiselfinger Str. 4, 83512 Wasserburg
• Autohaus Martin Wurst GmbH, Taeleswiesenstr. 3, 72770 Reutlingen
• AHaGe GmbH, Hoeher Weg 141-151, 40233 Düsseldorf
• Autohaus am Ruhrdeich GmbH, Max-Peters-Str. 25, 47059 Duisburg
• Auto+Sport AS GmbH, Rendsburger Str. 9, 30659 Hannover
• Auto-Wuchenauer GmbH, Otto-Renner-Str. 3, 89231 Neu-Ulm
• Autohaus Walter GmbH & Co. KG, Bauschlotter Straße, 75177 Pforzheim
NISSAN AUF DER AMI LEIPZIG

NISSAN GT-R UND MURANO FEIERN DEUTSCHLANDPREMIERE

• Neuer Supersportwagen erstmals live in Deutschland zu bestaunen
• Zweite Generation des Murano kommt im Oktober
• Konzeptstudie Mixim und aktuelle Jahrgänge von NOTE und Micra

Auf der 18. Auto Mobil International (AMI) in Leipzig (5. - 13. April) geben zwei neue Nissan-Modelle ihr Deutschland-Debüt: Der 460 PS starke Supersportwagen GT-R geht zum sehr attraktiven Preis von 74.990 Euro ab März 2009 an den Start; die zweite Generation des Crossover-Modells Murano steht bereits ab kommenden Oktober in den Verkaufsräumen. Zusätzlich auf dem Nissan-Stand der AMI ausgestellt sind die Elektrowagen-Studie Mixim, der TIIDA, die aktuellen Jahrgänge des NOTE und Micra sowie die 4x4-Modelle des japanischen Herstellers.

GT-R kommt ab März 2009 auch als Linkslenker nach Europa
Der neue Nissan GT-R ist eine multi-talentierte Hochleistungsmaschine mit zahlreichen Technik-Premieren. Er basiert auf der neuen „Premium"-Midship-Plattform von Nissan. Das heißt: Anders als früher ist der GT-R nicht mehr die sportlichste Inkarnation der japanischen Skyline-Reihe, sondern technisch wie optisch völlig eigenständig.

Das 2+2-sitzige Coupé ist keineswegs ein kapriziöser Exote, sondern verblüffend alltagstauglich und komfortabel. Doch wer will, kann mit dem Geschoss die Nürburgring-Nordschleife in Rekordzeit umeilen - der GT-R, ein schneller Typ für alle Fälle.

Der auf 3,8 Liter Hubraum vergrößerte V6 ist ebenfalls einzigartig. Mit Hilfe von zwei IHI-Turboladern mobilisiert er bei 6.400 U/min 353 kW/480 PS. Damit ist der neue GT-R das stärkste jemals von Nissan gebaute Serienfahrzeug. Zugleich ist der Motor sehr elastisch und damit einfach zu fahren: Zwischen 3.200 U/min und 5.200 U/min stehen durch die Bank
588 Nm bereit.

Geschaltet wird im neuen GT-R über ein sequentielles Sechsstufen-Doppelkupplungsgetriebe, das in Transaxle-Bauweise im Bereich der Hinterachse montiert ist. Das Allradsystem leitet unter Zuhilfenahme der Differenziale die Kraft bei Bedarf auf alle vier Räder. Ist der GT-R auf trockener Strecke zu 100 Prozent als Hecktriebler unterwegs, gelangen je nach Schlupf der Antriebsräder bis zu 50 Prozent der Kraft nach vorn.

Neuer Murano als Mustertyp des Crossovers
Schon der erste Murano begründete 2005 einen eigenen Ansatz für das SUV-Segment. Der Crossover überbrückte die Grenzen zwischen kastenförmigem SUV und elegantem Familien-Kombi. Im Oktober 2008 kommt nun der komplett neue Nachfolger. Er übernimmt das Beste aus dem Original, veredelt dessen Talente aber in fast jeder Hinsicht.

Auch der Murano II ist eindeutig als Vertreter dieser Baureihe zu erkennen - die in Höhe der C-Säule steil nach oben geführte Fensterlinie ist eine Murano-Designikone. Doch bei genauem Hinsehen wird deutlich, dass kein Karosserieteil unangetastet blieb.

Innen bietet der Murano nun Business-Class-Komfort. Ein neues Kombiinstrument, neue Sitze, weiches Leder mit Doppel-Naht und Einlagen aus Aluminium heben das Interieur vom Niveau eines sportlichen SUV auf das einer Luxuslimousine.

Der 3,5-Liter-V6-Motor leistet in seiner jüngsten Evolutionsstufe 188 kW/256 PS. Das maximale Drehmoment stieg auf nunmehr 334 Nm. Die Kraft wird über ein weiter entwickeltes, stufenloses CVT-Getriebe weitergeleitet. Ist der Murano auf festem Untergrund mit Frontantrieb unterwegs, leitet der ALL-MODE-Allradantrieb über eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung bedarfsgerecht bis zu 50 Prozent der Kraft an die Hinterräder.

Zu den praktischen Details gehören eine elektrische Heckklappe, die sich per Fernbedienung öffnen und auch wieder schließen lässt. Mit in die Seitenwände des Kofferraums integrierten Ziehgriffen sind die geteilten Lehnen der Rückbank mit einem Handgriff umlegbar. Damit nicht genug, ist es nun möglich, sie per Knopfdruck elektrisch wieder in die aufrechte Stellung zurück zu bringen.

Neben der bereits aus anderen Nissan-Modellen bekannten Rückfahrkamera überwacht im neuen Murano erstmals ein zweites Objektiv den Bereich rund um das rechte Vorderrand und nimmt so vor allem hohen Bordsteinen ihren Schrecken.

Studie Mixim und übrige Modellpalette
Die Konzeptstudie Mixim ist ein auf künftige jugendliche Zielgruppen zielendes Elektroauto im Coupé-Design. Dank des zugleich als Elektromotor und Generator fungierenden Super Motors von Nissan und modernster Lithium-Ionen-Batterien glänzt es mit spritzigen Fahrleistungen und einer großen Reichweite. Ein Motor treibt die Vorder-, der zweite die Hinterräder an - was den Mixim zum lupenreinen Allradler macht. Mit drei vollwertigen Sitzplätzen und einer Art Notsitz im Fond gibt es genügend Möglichkeiten für eine lebhafte Kommunikation - welche die avisierten Kundschaft heute noch eher über das Internet pflegt.

Ebenfalls in Leipzig zu besichtigen ist die aktuelle Micra-Baureihe. Sie erscheint zu Beginn ihres fünften Produktionsjahres in nochmals leicht revidierter Form - mit Änderungen am Interieur und Exterieur sowie bedienerfreundlichen Technologien, die dem Kleinwagen auch weiterhin eine Top-Position in seinem Segment sichern. Auch der Nissan NOTE zeigt sich im aktuellen Jahrgang 2008, zu dem unter anderen ein neuer Top-Diesel mit 76 kW/103 PS und Partikelfilter zählt.

Abgerundet wird das AMI-Aufgebot von Nissan durch den gerade erst frisch eingeführten TIIDA, den QASHQAI sowie den 4x4-Modellen X-TRAIL, Pathfinder, Patrol und Navara.
1. LAUF ZUR JAPANISCHEN SUPER-GT-MEISTERSCHAFT

DOPPELSIEG BEIM DEBÜT DES
NEUEN NISSAN GT-R

• Motoyama/Treluyer gelingt in Suzuka ein historischer Premierensieg
• Trainingsschnellster Michael Krumm nur denkbar knapp geschlagen
• Schon nach dem Qualifying lagen drei GT-R vorn

Er kam, sah und siegte: Mit einem Doppelsieg durch Satoshi Motoyama/Benoit Treluyer und Michael Krumm/Masataka Yanagida gelang Nissan beim ersten Rennen der japanischen Super GT-Serie mit dem brandneuen GT-R ein phantastischer Doppelsieg. Während die beiden führenden Nissan im Ziel von Suzuka nur 0,8 Sekunden trennte, lag der drittplatzierte Toyota/Lexus von Andre Lotterer bereits 25 Sekunden zurück.

Unter blauem Himmel und bei angenehmen 19 Grad Lufttemperatur standen am Start gleich drei der fünf neuen GT-R auf den besten Startplätzen. Michael Krumm im Autech-GT-R Nummer 22 startete sogar von der Pole-Position. Doch gleich nach dem Start schon Aufregung bei Nissan: Ausgangs der zweiten Kurve kam der von Platz drei losgefahrene Sebastien Philippe (Calsonic Impul-GT-R) nach einem Gerangel mit dem Lotterer-Lexus ins Schleudern und krachte rückwärts in die Reifenstapel. Der Franzose humpelte zur Box, wo in 20 Minuten die Heckpartie zusammengeflickt wurde. Als Trost blieb den schnellsten Nissan-Privatiers danach nur noch die schnellste Runde (1.56,136 Min.), die in Japan mit einem Punkt belohnt wird.

Derweil zogen vorn Krumm und Treluyer mit ihren roten Werks-GT-R dem Feld davon. Schon ab der zehnten Runde begannen sie mit der Überrundung der ersten GT300-Teilnehmer; der drittplazierte Toyota lag zu diesem Zeitpunkt bereits fünf Sekunden zurück. Als erster der beiden Leader ging Benoit Treluyer am Ende der 22. Runde zum Routinestop an die Box - in 32 Sekunden waren das Nachtanken sowie der Reifen- und Fahrerwechsel absolviert. Michael Krumm: „Unsere Taktik war es, eine Runde nach unseren Teamkollegen zum Wechsel hereinzukommen. Das hätte es meinem Partner Yanagida ermöglicht, die Führung zu verteidigen."

Der Plan ging zunächst auch auf, doch nur eine halbe Runde nach dem Boxenhalt wurde der noch auf kalten Reifen rollende Yanagida von Motoyama beim Anbremsen der Suzuka-Haarnadel scharf attackiert. „Mein Partner bremste etwas zu spät, der GT-R untersteuerte und fuhr beim Einlenken noch leicht in einen außen fahrenden GT300. Das nutzte Motoyama eiskalt aus und zog ausgangs der Kurve links vorbei", schildert Krumm die Schlüsselszene des Rennens. Zwar habe es von der Box danach keine Stallregie gegeben, so Krumm, „doch einen alten Fuchs wie Motoyama in Suzuka zu überholen, ist für den weitaus jüngeren und unerfahrenen Yanagida nicht so einfach."

Natürlich sei er etwas traurig, den Saisonauftakt nicht gewonnen zu haben, so der Reutlinger. „Doch es werden sich noch andere Gelegenheiten ergeben. Aber zunächst haben wir jetzt einmal 90 Kilo Zusatzgewicht ins Auto bekommen, da brauchen wir erst einmal wieder einige schlechtere Resultate, um die loszuwerden."

Für Nissan war es im übrigen der erste Doppelsieg seit dem dritten Lauf der Saison 2007 in Fuji. Zugleich war es der erste Triumph eines GT-R seit Suzuka 2003 - und auch damals saß bereits ein gewisser Benoit Treluyer am Steuer!


ERGEBNIS
300 km von SuzukaDistanz: 52 Runden à 5,807 km = 301,964 kmWetter: sonnig, trocken, Lufttemperatur 19 Grad; Asphalttemperatur 33 Grad, Zuschauer: 32.000

1. Motoyoma/Treluyer Nissan GT-R 1:44.03,977 Std.
2. Krumm/Yanagida Nissan GT-R 0,854 Sek. zur.
3. Wakisaka/Lotterer Lexus SC 430 25,551 Sek. zur.
4. Tachikawa/Lyons Lexus SC 430 32,757 Sek. zur.
5. de Oliveira/Ara Nissan GT-R 47,966 Sek. zur.
6. Dumbreck/Kataoka Lexus SC 430 1.12,218 Min. zur.
7. Michigami/Kogure Honda NSX 1.23,777 Min. zur.
8. Kaneishi/Kaneishi Honda NSX 1.37,516 Min. zur.
9. Ito/Wirdheim Lexus SC 430 1.42.861 Min. zur.
10. Duval/Hiranaka Honda NSX 1.45.416 Min. zur.
.....
15. Quintarelli/Yokomizo Nissan GT-R 11 Rd. zur.
Matsuda/Philippe Nissan GT-R 17 Rd. zur.*

* aufgrund ungenügender Rundenzahl nicht gewertet



Meisterschaftsstand
nach dem ersten von neun Läufen

1. Motoyama/Treluyer Nissan GT-R 22 Punkte
2. Krumm/Yanagida Nissan GT-R - 4 Punkte
3. Wakisaka/Lotterer Lexus SC430 - 11 Punkte
4. Tachikawa/Lyons Lexus SC430 - 14 Punkte
5. de Oliveira/Ara Nissan GT-R - 15 Punkte
6. Dumbreck/Kataoka Lexus SC 430 - 17 Punkte
7. Michigama/Kogure Honda NSX - 18 Punkte
8. Kaneishi/Kaneishi Honda NSX - 19 Punkte
9. Ito/Wirdheim Lexus SC 430 - 20 Punkte
10. Duval/Hiranaka Honda NSX - 20 Punkte
11. Quintarelli/Yokomizo Nissan GT-R - 21 Punkte
12. Matsuda/Philippe Nissan GT-R - 21 Punkte
NISSAN-MOTORSPORTPROGRAMM 2008

NEUER GT-R GEHT AUF DIE RENNPISTE

• Zwei Werks- und drei Privatwagen in der japanischen Super-GT
• Michael Krumm geht in seine zehnte Saison mit Nissan
• Auftakt zur neun Läufe umfassenden Serie am 15. März in Suzuka

Neues Auto, aber alte Mannschaftsstärke: Mit erneut vier Teams und fünf Rennwagen geht Nissan in die neue Saison der japanischen Super-GT-Meisterschaft. Nach vier Jahren mit dem Modell 350Z wechselt das Unternehmen für 2008 auf die Rennversion des auf der Tokyo Motor Show 2007 vorgestellten GT-R. In einem von zwei schwarz/roten NISMO-Werkswagen nimmt Michael Krumm (37) seine nunmehr zehnte Saison für Nissan in Angriff. Mit dem Japaner Masataka Yanagida erhält er im Auto mit Startnummer 22 einen neuen, „alten" Teamkollegen. Schon 2005 formten beide bereits ein Team, ehe Yanagida für die nächsten beiden Jahre in die Dienste privater Nissan-Teams trat.

Im zweiten NISMO mit Nummer 23 bilden Satoshi Motoyama und Benoit Treluyer ein besonders schnelles und erfahrenes Duo. „Das sind die Fahrer, mit denen wir auf Titeljagd gehen wollen", deutet Teammanager Yoshitaka Iijima einen „Nummer Eins"-Status bereits an.

Unterstützt werden die beiden offiziellen Nennungen durch drei weitere, werksunterstützte GT-R. Im gelben „Yellow Hat"-Auto von Hasemi Motorsport (#3) nehmen gleich zwei neue Piloten Platz: Der Italiener Ronnie Quintarelli gewann 2004 die japanische Formel-3-Meisterschaft, trat aber in der Super-GT-Serie - zuletzt 2007 bei drei Rennen für Toyota/Lexus - bislang eher sporadisch auf. Ihm zur Seite steht - nach einem Jahr Abstinenz bei den GT - Naoki Yokomizo. Beide Piloten fuhren einst in der Formel 3 für dasselbe Team, sind sich also nicht unbekannt.

Auch der blaue Calsonic-GT-R des Teams IMPUL (# 12) wird von einer europäisch/japanischen Paarung bewegt: Der Franzose Sebastien Philippe (2007 noch im Hasemi-Auto) wechselt sich dort mit Ex-Krumm-Partner Tsugio Matsuda ab. Gleichgeblieben ist dagegen die Paarung im von Kondo Racing genannten GT-R mit Startnummer 24: Joao Paolo de Oliveira (Brasilien) und Seji Ara (Japan), einer der Sieger der 24 Stunden von Le Mans 2004, gehen in ihr zweites gemeinsames Jahr.
Während der Kondo-GT-R auf Yokohama-Reifen rollt, setzen die übrigen vier Nissan durchgehend auf Bridgestone-Gummi.

Die beliebteste Rennserie Japans geht über neun Läufe und beginnt am 15. März in Suzuka. Nach zwei Siegen in der Fahrerwertung 2003 und 2004 sowie dem Gewinn der Teamwertung 2005 will Nissan mit dem neuen GT-R nun mit aller Macht wieder in die Erfolgsspur zurück. Für Kunihiko Kakimoto, dem für alle fünf Teams verantwortlichen Rennleiter, kann es für die neue Saison daher nur eine Devise geben: „Den Titel in der Fahrer- und der Teammeisterschaft. Nach einer vierjährigen Pause mit dem Modell GT-R wollen wir uns mit nichts Geringerem zufrieden geben. Wir halten dies für unsere Verpflichtung, auch gegenüber den zahlreichen Nissan-Fans."

Bei der Entwicklung des mit einem 4,5 Liter großen V8-Saugmotor (Bezeichnung VK45) bestückten GT-R verfolgten die Nissan-Renningenieure vor allem drei Ziele:

• Gewichtsreduktion an wichtigen Teilen, Senkung des Fahrzeugschwerpunkts und ausgeglichene Gewichtsverteilung, um so ein noch besseres Handling zu erhalten

• Mit Hilfe der aerodynamischen Vorteile des neuen GT-R Verringerung des Luftwiderstands und Erhöhung des Anpressdrucks

• Noch höhere Leistung des VK45-Motors bei gleichzeitig verringertem Verbrauch

Neben dem direkten Werkseinsatz in der GT500-Kategorie unterstützen Nissan und NISMO die in der Unterklasse GT300 engagierten Privatteams. Ebenso wie die Nissan treu gebliebenen Teilnehmer an der Super Taikyu-Serie setzen auch sie weiterhin das Modell 350 Z ein.

Micra-Markenpokal als idealer Start für Motorsportnovizen
Wichtigste Standbeine der Nissan-Nachwuchsförderung sind auch 2008 der Micra-Markenpokal und die Formula Challenge Japan. Auch im sechsten Jahr seines Bestehens ist der Marken-Cup mit dem Micra (in Japan March) das ideale Betätigungsfeld für Tourenwagen-Einsteiger. Im Rahmen regionaler Meisterschaften (EAST Japan Series, WEST Japan Series und NISSAN MARCH Champion Cup) kommen 2008 insgesamt elf Läufe zur Austragung. Während der Rennen sind Datenaufzeichnungsgeräte an Bord, die noch vorhandene Schwachstellen der Piloten aufzeichnen. Ebenfalls mit dem Ziel der Weiterbildung richten die Veranstalter im Vorfeld jedes Rennens vor Ort eine Rennfahrerschule ein. Sie verrät die Eigenheiten der jeweiligen Strecke und gibt Antworten auf alle für einen Renneleven wichtigen Fragen.

Formula Challenge Japan ist Talentbecken für die Formel 1
Die 2006 neu gegründete Formula Challenge Japan (FCJ) gilt als Talentschmiede für künftige Formel-1-Piloten. Zum Einsatz kommen Monoposto mit 200 PS starken 2,0-Liter-Motoren und Dunlop-Einheitsreifen; startberechtigt sind unter 26 Jahre alte Piloten, die zuvor noch in keiner höheren Klasse als der Formel 3 aktiv waren. Nissan unterstützt zusammen mit Toyota und Honda die Serie von Anfang an, unter anderem in Form eines von NISMO bereitgestellten Wartungsdienstes für die Motoren. Darüber hinaus unterhält das Unternehmen einen Nachwuchsstall, dessen Jahrgangsbester 2009 auf Nissan-Kosten die komplette Saison der englischen Formel Renault bestreiten darf. Ausgewählt wird zwischen vier Youngstern, die in diesem Jahr unter dem Patronat der offiziellen Nachwuchsakademie in der FCJ antreten.

Nissan Tiida geht auch 2008 wieder in China an den Start
Seit 2006 vertritt das Team Dongfeng Ghia Sports mit zwei Tiida erfolgreich die Nissan-Farben in der 1,6-Liter-Klasse der China Circuit Championship (CCC). 2006 reichte es zum Gewinn der Meisterschaft, letztes Jahr sprang der Vize-Titel heraus. Das mit in China gefertigten Autos ausgetragene Tourenwagen-Championat ist die populärste Motorsportdisziplin des Landes.

Navara und 350 Z gehen in Südafrika auf Titeljagd
Mit dem Pick-Up Navara ist die südafrikanische Nissan-Dependance erneut bei der nationalen Off-Road-Meisterschaft präsent. Nissan ist Abonnement-Sieger bei den harten Busch-Rallies, gewann die Serie bereits sieben Mal in Folge. Ein zweites Betätigungsfeld am Kap ist für Nissan seit 2005 die mit seriennahen Touren- und GT-Wagen ausgetragene südafrikanische Produktionswagen-Meisterschaft. Hier ist der Meister des Jahres 2006 und Dritte des Vorjahres, Leeroy Poulter, wieder mit seinem 350 Z präsent.
GT-R PROTO
Aus der Pressemappe zur Tokio Motor Show 2005

● Ultimatives Fahrerlebnis
● Seriennahes Karosseriedesign
● Markteinführung geplant für 2007

--------------------

2001 präsentierte Nissan auf der 35. Tokio Motor Show das GT-R Concept Car und bekräftigte damit, dass die GT-R Legende auch im 21. Jahrhundert weiterleben wird. Auf der 37. Tokio Motor Show im Jahr 2003 kündigte Nissan dann offiziell den Verkaufsstart des neuen GT-R für 2007 an. Inzwischen befinden wir uns gerade einmal zwei Jahre vor Beginn der Serienfertigung, und die Entwicklung des GT-R ist in eine neue, heiße Phase eingetreten. Das Resultat: Der GT-R PROTO.

Ultimatives Fahrerlebnis
Unter diesem Begriff verstehen wir nicht nur überragende Leistung, sondern vor allem, dass ein Fahrzeug in der Lage ist, in jeder Situation auf jede Anweisung des Fahrers mit höchster Präzision zu reagieren. Alle Generationen des GT-R mussten sich an dieser Vorgabe messen lassen, auf der Straße und auf der Rennstrecke. So entstanden und entstehen unter der Bezeichnung GT-R Fahrzeuge, die durch phänomenale Fahrleistungen ebenso beeindrucken wie durch ein hervorragendes Handling, das wiederum dafür sorgt, dass die im Überfluss verfügbare Kraft jederzeit beherrschbar bleibt. So verwundert es nicht, dass sich über die Jahre eine weltweite GT-R Fangemeinde entwickelt hat, die weit über den Kreis der treuen Besitzer dieser Hochleistungsfahrzeuge hinausgeht.

Das Fahrzeugdesign: Performance pur
Das Design des GT-R PROTO lässt keinen Zweifel an seiner Abstammung. Es ist modern, ausdrucksstark und unverwechselbar und macht schon beim ersten Hinsehen deutlich, dass der neue GT-R kein Newcomer ist, sondern auf eine lange Ahnenreihe bemerkenswerter Performance-Fahrzeuge zurückblickt, vom PGC10 aus dem Jahr 1969 bis zum 30 Jahre später gebauten R34.

Waren seine Vorgänger noch ausschließlich japanischen Rennsportfans vorbehalten, so wird der neue GT-R nun erstmals weltweit erhältlich sein und sich mit der Sportwagen-Elite der Welt messen. Ein Vergleich, den wir keineswegs scheuen. Erstmals präsentiert sich der GT-R dabei mit einem völlig eigenständigen Karosseriedesign, das nicht von einer Limousine abgeleitet wurde.

Das Design des GT-R PROTO basiert auf einer Formensprache, die zwei Dinge kommuniziert: Performance und Funktionalität. So drückt die Form des GT-R PROTO ganz ohne Zweifel aus, wofür er gebaut wurde und wozu er fähig ist. Verwechselung mit anderen ausgeschlossen.

Der mittig platzierte Lufteinlass an der Fahrzeugfront dient der Optimierung des Luftstroms und schlägt gleichzeitig die Designbrücke zum R34 und dem GT-R Concept Car von 2001. Die Formgebung der vorderen Seitenteile ist das Resultat einer umfassenden Analyse der Luftströme in den Radhäusern. Und auch die Luftdurchlässe hinter den Radhäusern dienen der Verbesserung der Aerodynamik. Die Seitenpartie leitet nahtlos zum Heck des GT-R PROTO über und betont damit besonders die Kraft und Dynamik des Fahrzeugs.

Insgesamt überzeugt der GT-R PROTO durch massive, glatte Oberflächen, die den Eindruck eines optimal austrainierten Athleten vermitteln. Der unverwechselbare Knick an der C-Säule sorgt für Top-Aerodynamik und verweist auf die Rennsportwurzeln des GT-R PROTO.

Die Heckpartie des GT-R PROTO bietet eine kraftvolle, harmonische Optik, wobei die vier kreisförmigen Heckleuchten dem Kenner sofort verraten, dass es sich hier nur um einen echten GT-R handeln kann. Vier extrastarke Auspuffendrohre vervollständigen die dynamische Heckansicht, die den neuen GT-R PROTO ebenso unverwechselbar macht wie seine Vorgänger.

Der GT-R PROTO
Erstmals in der Entwicklung des neuen GT-R wird mit dem GT-R PROTO nun ein Modell präsentiert, das konkrete Rückschlüsse auf das endgültige Design des Serienmodells zulässt, das 2007 auf den Markt kommen wird. Der erste völlig neue GT-R seit acht Jahren.
GT-R Concept
Aus der Pressemappe zur Tokio Motor Show 2001

Auch im 21. Jahrhundert wird Nissan einen GT-R bauen und dabei das ultimative GT-R Fahrerlebnis auch außerhalb Japans populär machen. Denn das Unternehmen beabsichtigt, den neuen GT-R künftig weltweit anzubieten.

Top-Priorität: Ultimatives Fahrerlebnis
Alle GT-R Generationen haben schon immer konsequent das Ziel verfolgt, ein ultimatives Fahrerlebnis zu bieten. So hat sich die Bezeichnung GT-R über die Jahre eingeprägt als das Synonym für Hochleistungsfahrzeuge mit Straßenzulassung und perfekten Fahreigenschaften. Allein schon hinter dem Steuerrad eines GT-R Platz zu nehmen, lässt ein Gefühl der Erregung aufkommen, das sofort im ganzen Körper spürbar ist.

Ein ultimatives Fahrerlebnis entsteht nach unserer Definition allerdings nur aus einer Kombination entscheidender Faktoren: Das Fahrzeug muss in der Lage sein in jeder Situation auf jede Anweisung des Fahrers mit höchster Präzision zu reagieren. Im Gegenzug muss es den Fahrer aber auch laufend mit exakten Daten versorgen können, so dass dieser stets über den aktuellen Status informiert ist. So entsteht aus dem kontinuierlichen Zusammenspiel von Aktion und Reaktion, der präzisen Umsetzung von Beschleunigung, Lenkbewegungen und Bremsmanövern eine Vertrautheit zwischen Fahrer und Fahrzeug, eine Symbiose, die erst die Basis dafür schafft, dass beide Partner optimale Performance bringen können.

In jeder Generation unter den Spitzensportlern
Will man ein wirklich ultimatives Fahrerlebnis genießen, muss die Leistung des Fahrzeugs bis in den Grenzbereich vordringen. Alle GT-R Generationen haben dieses Prinzip beherzigt und durch Werte überzeugt, die auch im Bereich der Sport- und Wettbewerbsfahrzeuge Zeichen gesetzt haben: Motoren mit optimaler Power, hervorragenden Beschleunigungswerten und einem Vmax Erlebnis der Sonderklasse, Bremsanlagen mit exzellenten Verzögerungswerten und Fahrwerke, die bemerkenswerte Kurvengeschwindigkeiten ermöglichten.

Der GT-R war hinsichtlich Beschleunigung, Kurvenverhalten und Verzögerung schon immer ein Top-Performer, und von Generation zu Generation wurde das fein ausbalancierte Gleichgewicht zwischen kraftvollem Motor und dynamischem Fahrwerk weiter verbessert. Das Ergebnis dieser kontinuierlichen Arbeit ist ein Fahrzeug, das in allen Bereichen auf den innovativsten Technologien der Welt basiert, der GT-R.

Weltweite GT-R Begeisterung im 21. Jahrhundert
Durch die konsequente Nutzung innovativster Technologie und das ultimative Fahrerlebnis, das er bietet, genießt der GT-R in seinem Heimatland Japan bereits seit Jahren absoluten Kultstatus. Aufgrund seiner hervorragenden Fahrleistung provozierte er aber auch stets in zahlreichen anderen Ländern neidvolle Blicke. Mit dem Beginn des nächsten Jahrhunderts geht Nissan nun einen bemerkenswerten Schritt. Der neue GT-R wird die Grenzen Japans hinter sich lassen und künftig Sportwagenfreunde in der ganzen Welt in seinen Bann ziehen.

Der auf der Tokio Motor Show 2001 vorgestellte GT-R ist ein Concept Car, das die zwei GT-R Kernziele perfekt auf den Punkt bringt: Ultimatives Fahrerlebnis und Spitzen-Performance.